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Geschrieben von Mark Breuer   
Mittwoch, 23. Mai 2007

Prepaid Kreditkarten

Eine Prepaid-Kreditkarte besteht aus Kunststoff. Sie ist keine Kreditkarte im üblichen Sinne, denn sie gewährt keinen Kredit, sondern besitzt ein gewisses Guthaben. Dieses Guthaben muss, damit ein Bezahlen möglich wird, erst auf die Karte eingezahlt werden. Es ist also demnach nicht möglich, eine solche Kreditkarte zu überziehen. Für das Aufladen der Karte stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung.  

Es gibt so genannte Rubbelkarten, Karten mit Aufladecodes, direktaufladbare Karten und Karten, deren Guthaben man per Banküberweisung erhöhen kann. Die meisten Prepaid-Kreditkarten besitzen keine Hochprägung.

Eine Herausgabe solcher Karten ist auch an Personen unter 18 Jahren oder an Menschen ohne regelmäßiges Einkommen möglich. Die bekanntesten Anbieter sind die Landesbank Berlin (Visa), Wirecard Bank (Visa), bettywin, myprepaid, topcard24 von MasterCard und American Express.

Der Vorteil einer Prepaid-Kreditkarte ist, dass Zahlungen per Kreditkarte, zum Beispiel im Internet, möglich sind, auch, wenn man bereits einen negativen Schufa Eintrag hat oder das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht hat. Außerdem hat der Anbieter der jeweiligen Ware oder Dienstleistung den Vorteil, dass er dem Käufer nicht, wie bei einer herkömmlichen Kreditkarte, einen Kredit gewähren muss. Prepaid-Kreditkarten sind ein guter Ersatz für Bargeld, denn man kann in Kantinen oder Warenverkaufsautomaten die Benutzung von Münzgeld einsparen.

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