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Geschrieben von Kurt Schäfer   
Freitag, 12. Oktober 2007

Informationen zur dauerhaften Haarentfernung

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4) Anhangsorgane des Haars (werden bei der dauerhaften Haarentfernung nicht geschädigt):

-   M. arrector pili (Haaraufrichtemuskel = Haarbalgmuskel): Bündel glatter Muskelzellen von der Papillarschicht der Lederhaut zum Haarfolikel. Die ursprüngliche Aufgabe des Sträubens des Fells spielt beim Menschen keine biologische Rolle mehr. Die Haare werden bei Erregung jedoch immer noch aufgerichtet („stehen zu Berge"). Dabei wird die Haut an den Ursprüngen der Haarbalgmuskeln punktförmig eingezogen („Gänsehaut"). Nebenbei pressen die Haarbalgmuskeln wahrscheinlich die Haarbalgdrüsen aus.

-   Haarbalgdrüsen (Talgdrüsen): Jedes Haar wird von einer eigenen Talgdrüse eingefettet und dadurch geschmeidig gehalten.

   Hauptarten:

  -   Wollhaar (Flaum, Lanugo): Es bedeckt beim Neugeborenen fast den ganzen Körper und auch beim Erwachsenen noch große Hautgebiete.

-   Terminalhaar: Es ist stärker, länger und dunkler, z.B. Barthaare, Schamhaare, Achselhaare, Haare der Nasenöffnung und des äußeren Gehörgangs. Sonderformen der Terminalhaare sind das Kopfhaar, die Augenbrauen und die Augenwimpern. Diese entstehen schon kurz vor oder nach der Geburt. Die übrigen Terminalhaare werden erst in der Pubertät unter den Einfluss der Geschlechtshormone ausgebildet. Eine dauerhafte Haarentfernung ist bei Terminalhaar besonders effizient.
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