Devisenhandel
Beim Devisenhandel handelt es sich um einen Ort oder einen Raum, in dem Devisenangebot und Devisennachfrage aufeinander treffen.
Hier werden also Devisen gegen Devisen getauscht und das mit dem Ziel, vom Währungsunterschied zu profitieren, kurzum: Gewinne zu erwirtschaften. Beim Devisenmarkt handelt es sich um den größten Finanzmark weltweit, denn hier werden jeden Tag rund 4 Billionen US-Dollar umgesetzt. Dem Devisenmarkt kann kein „richtiger“ Ort zugeschrieben werden, denn der Tausch findet zwischen den Marktteilnehmer direkt statt. Zudem spielt das Internet eine wichtige Rolle, über das beispielsweise ausschließlich der Forex-Markt funktioniert.
Doch beim Devisenhandel geht es nicht darum, durch die Kursunterschiede Gewinne einzufahren.
Durch den Tausch von inländischem in ausländisches Geld und umgekehrt, wird auch die Kaufkraft beeinflusst. Insgesamt ist der Devisenhandel nicht so ganz leicht zu durchblicken, schon gar nicht wenn Staaten oder Unternehmen hier tätig sind. Sie sind die größten Devisenhändler, die auf dem Devisenparkett zu finden sind. Daneben tummeln sich hier aber auch andere Marktteilnehmer, wie beispielsweise private Devisenhändler, Devisenmakler und Handelshäuser. Eine entscheidende Rolle spielen auch die Zentralbanken, die durch Aktionen auf dem Devisenmarkt z.B. aus wirtschaftspolitischen Gründen in den Markt eingreifen.
Seit einigen Jahren schon wird der Devisenhandel in Deutschland immer beliebter. Da es durch das Forex Traiding auch Privatanlegern möglich ist, in diesem Handel mitzumischen, hat sich der Devisenhandel als Alternative zu anderen spekulativen Anlagestrategien entwickelt.
